Wenn es hakt
Probleme lösen
Bilder machen auf vorhersehbare Weise Ärger. Fast jede Beschwerde lässt sich auf eines von drei Dingen zurückführen: falsche Größe, falsches Format oder zu eifrige Kompression. Unten finden Sie häufige Situationen und eine Reihenfolge von Prüfungen, die sich lohnt, bevor Sie die Vorlage für hoffnungslos erklären.
Wenn ein Bild gestreckt werden musste, um den Platz zu füllen, war es von Anfang an nicht für diesen Platz gedacht.
So ist dieser Bereich aufgebaut: Symptome und ihre wahrscheinlichsten Ursachen werden ohne Bezug auf bestimmte Programme beschrieben. Tritt ein Problem nur beim Drucken auf einem bestimmten Gerät auf, liegt es womöglich an dessen Einstellungen; dann lohnt ein Blick in die Hilfe des Druckers oder eine Nachfrage bei der Druckerei.
Häufige Situationen
Das Bild ist unscharf.
Meist wurde es stärker vergrößert, als die Pixelzahl erlaubt: Das Programm erfindet keine Details, es streckt nur die vorhandenen. Nehmen Sie eine größere Vorlage oder zeigen Sie das Bild kleiner. Ist nur ein Teil unscharf, prüfen Sie, ob zu starke Kompression die Details geschluckt hat.
An den Kanten sind Treppenstufen zu sehen.
Stufige Kanten entstehen, wenn ein kleines Bild gestreckt wird oder beim Ändern der Größe die Kantenglättung ausgeschaltet ist. Für Logos und Icons ist eine Vektorvorlage der beste Ausweg, aus der sich ein Rasterbild in passender Größe erzeugen lässt.
Die Datei ist zu groß.
Meist ist das Bild größer als nötig: Es enthält die volle Kameraauflösung oder ein Bildschirmfoto eines sehr großen Monitors. Verkleinern Sie es auf die Größe, in der es betrachtet wird, und speichern Sie Fotos als JPEG mit mäßiger Kompression. PNG ist für Fotos oft unnötig schwer.
Der transparente Hintergrund ist verschwunden.
Vermutlich wurde das Bild als JPEG gespeichert: Dieses Format speichert keine Transparenz und füllt leere Flächen mit einer Volltonfarbe. Speichern Sie die Vorlage erneut als PNG oder verwenden Sie SVG, wenn es sich um Vektorgrafik handelt.
Im Druck sind die Farben blasser als am Bildschirm.
Der Bildschirm erzeugt Farbe mit Licht, der Drucker mit Farbe auf Papier, und manche der leuchtendsten Bildschirmtöne lassen sich auf Papier nicht erreichen. Ist die Farbe wichtig, machen Sie einen Probedruck und fragen Sie bei der Druckerei nach, in welchem Farbmodell die Datei angelegt werden soll.
Der Text im Bild ist nicht lesbar.
Kleine Schrift leidet beim Verkleinern und Komprimieren als Erstes. Vergrößern Sie die Beschriftung, erhöhen Sie den Kontrast zum Hintergrund und speichern Sie das Bild als PNG. Noch besser: Setzen Sie wichtigen Text nicht ins Bild, sondern als normale Bildunterschrift daneben.
Wenn ein Bild anders aussieht als geplant
Zur Vorlage zurückkehren
Suchen Sie die allererste Datei, nicht die Kopie einer Kopie. Viele Probleme entstehen durch wiederholtes verlustbehaftetes Speichern.
Pixelmaße prüfen
Vergleichen Sie Breite und Höhe des Bildes mit dem Platz, an dem es gezeigt oder gedruckt wird. Fehlen Pixel, kann keine Einstellung das beheben.
Format prüfen
Stellen Sie sicher, dass das Format zur Aufgabe passt: Transparenz verlangt PNG oder SVG, ein Foto für die E-Mail JPEG, ein Dokument für den Druck PDF.
Kompression verringern
Speichern Sie erneut mit geringerer Kompression und vergleichen Sie das Ergebnis in Originalgröße mit der Vorlage.
Dort prüfen, wo das Bild gesehen wird
Fügen Sie das Ergebnis in die Folie, das Dokument oder die E-Mail ein und prüfen Sie es dort. Ein Bild im Editor und ein Bild im fertigen Dokument verhalten sich manchmal unterschiedlich.
Probeseite drucken
Prüfen Sie vor einer großen Auflage oder einem wichtigen Druck Farben und Schärfe an einem Probedruck, nicht am Bildschirm.
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- Anleitungen
Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Bilder zuschneiden, verkleinern und komprimieren, für E-Mail, Folie und Druck vorbereiten. Dazu der Beitragskatalog.
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Raster und Vektor, JPEG, PNG, SVG und PDF, Bildschirm und Druck: Tabellen, die Ihnen helfen, Format und Größe passend zur Aufgabe zu wählen.
- Werkzeuge
Welche Arten von Programmen und Funktionen bei der Bildbearbeitung helfen: vom eingebauten Bildbetrachter bis zum Vektoreditor und zur Pipette.
- Glossar
Fachbegriffe erklärt: Pixel, Auflösung, Punkte pro Zoll, Raster, Vektor, Bézierkurve, Kompression, Transparenz und Alternativtext.
- Fragen
Antworten zum Nachschlagewerk, zu Bildgrößen und Formaten, zum Drucken und zur Frage, ob man Bilder aus dem Internet einfach verwenden darf.
Quellen
- Dokumentation zu Grafikformaten und Bildbearbeitungsprogrammen (allgemeine Grundsätze)
- Redaktionelle Beiträge des Nachschlagewerks Clipday
Die Tipps sind allgemein formuliert und geben den Stand zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Bezeichnungen von Menüpunkten, Speicherdialogen und Exporteinstellungen unterscheiden sich von Programm zu Programm und ändern sich mit Updates. Halten Sie sich daher an die Hilfe des Programms, mit dem Sie arbeiten, und nicht Wort für Wort an unsere Formulierungen.