Glossar
Glossar der Fachbegriffe
Im Speicherdialog eines Bildes tauchen Wörter auf, die gewichtiger klingen, als sie sind. Auflösung, Kantenglättung, Farbmodell – hinter jedem steckt eine einfache Idee, und sie zu verstehen hilft mehr, als zu raten, welches Häkchen man setzen soll. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe in Kürze.
Die Hälfte aller Fragen zu Bildern erledigt sich, sobald klar ist, dass „Auflösung“ und „Größe“ nicht dasselbe sind.
So lesen Sie das Glossar: Jede Definition passt in ein, zwei Sätze und kommt ohne Formeln aus. Die Begriffe sind nach Sinnzusammenhang gruppiert, das Alphabet haben wir in Ruhe gelassen.
Pixel und Größe
- Pixel
- Der kleinste Punkt eines Rasterbildes, der eine eigene Farbe hat. Aus vielen Pixeln setzt sich, wie ein Mosaik, ein Foto oder ein Bildschirmfoto zusammen.
- Auflösung
- Die Anzahl der Pixel eines Bildes in Breite und Höhe. Je höher sie ist, desto mehr Details enthält das Bild und desto größer lässt es sich ohne sichtbare Unschärfe zeigen oder drucken.
- Punkte pro Zoll
- Die Dichte, mit der ein Bild aufs Papier gebracht wird. Sie verbindet die Pixel mit der realen Größe des Ausdrucks; für den Druck orientiert man sich oft an 300 dpi.
- Seitenverhältnis
- Das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes. Passt es nicht zum Platz, an den das Bild kommt, muss es beschnitten oder mit Rändern versehen werden, und Strecken verzerrt die Proportionen.
Raster und Vektor
- Raster
- Eine Art, ein Bild als Gitter aus Pixeln zu speichern. Gibt Fotos und weiche Farbübergänge gut wieder, verliert aber beim Vergrößern an Schärfe.
- Vektor
- Eine Art, ein Bild als Linien, Kurven und Flächen zu speichern. Das Bild wird auf jede Größe umgerechnet und bleibt scharf, deshalb speichert man so Logos, Icons und Schaubilder.
- Bézierkurve
- Der Grundbaustein der Vektorgrafik: eine glatte Linie, deren Form durch Ankerpunkte und Griffe bestimmt wird. Wenn Sie diese verschieben, ändern Sie die Krümmung der Linie, nicht einzelne Pixel.
- Transparenz
- Eine Eigenschaft eines Bildes, bei der ein Teil der Pixel nicht gefüllt ist und der Hintergrund durchscheint. PNG und SVG speichern sie, JPEG unterstützt keine Transparenz.
Kompression, Farbe und Beschriftung
- Verlustbehaftete Kompression
- Verkleinerung der Datei, indem feine Details verworfen werden, die das Auge schlechter wahrnimmt. So arbeitet JPEG. Jedes erneute verlustbehaftete Speichern verschlechtert das Bild ein wenig.
- Verlustfreie Kompression
- Verkleinerung der Datei, ohne das Bild zu verändern: Nach dem Öffnen sind alle Pixel wie zuvor. So arbeitet PNG. Die Dateien sind größer, dafür lassen sie sich beliebig oft neu speichern.
- Farbmodell
- Eine Art, Farbe zu beschreiben. Der Bildschirm nutzt RGB, bei dem Farbe aus rotem, grünem und blauem Licht entsteht, der Offsetdruck CMYK, bei dem Farbe durch Mischen von Druckfarben entsteht.
- Alternativtext
- Eine kurze Beschreibung eines Bildes für alle, die es nicht sehen: mit einem Screenreader oder wenn das Bild nicht geladen wurde. Ein guter Alternativtext sagt, was zu sehen ist und warum das Bild hier steht.
Auch lesenswert
- Vergleiche
Raster und Vektor, JPEG, PNG, SVG und PDF, Bildschirm und Druck: Tabellen, die Ihnen helfen, Format und Größe passend zur Aufgabe zu wählen.
- Anleitungen
Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Bilder zuschneiden, verkleinern und komprimieren, für E-Mail, Folie und Druck vorbereiten. Dazu der Beitragskatalog.
- Werkzeuge
Welche Arten von Programmen und Funktionen bei der Bildbearbeitung helfen: vom eingebauten Bildbetrachter bis zum Vektoreditor und zur Pipette.
- Wenn es hakt
Was tun, wenn ein Bild unscharf wird, Treppenstufen zeigt, zu groß ist, seinen transparenten Hintergrund verliert oder im Druck blass wirkt?
- Fragen
Antworten zum Nachschlagewerk, zu Bildgrößen und Formaten, zum Drucken und zur Frage, ob man Bilder aus dem Internet einfach verwenden darf.
Quellen
- Dokumentation zu Grafikformaten und Bildbearbeitungsprogrammen (allgemeine Grundsätze)
- Redaktionelle Beiträge des Nachschlagewerks Clipday
Die Tipps sind allgemein formuliert und geben den Stand zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Bezeichnungen von Menüpunkten, Speicherdialogen und Exporteinstellungen unterscheiden sich von Programm zu Programm und ändern sich mit Updates. Halten Sie sich daher an die Hilfe des Programms, mit dem Sie arbeiten, und nicht Wort für Wort an unsere Formulierungen.